Simon Rummel

Simon Rummel (* 1978 in Trier) ist Improvisationsmusiker (Klavier, Geige, Orgel), Komponist und Klangkünstler. Er beschäftigt sich mit akustischen Phänomenen, die er in künstlerische Installationen überträgt.

An der Hochschule für Musik und Tanz Köln studierte er Jazzklvier und Komposition bei John Taylor, Hans Lüdemann, Paulo Álvares und Johannes Fritsch sowie freie Kunst bei Georg Herold an der Kunstakademie Düsseldorf. Zu seinen vielfältigen Arbeiten zählen Kompositionen für verschiedene Ensembles, musikalische Projekte und Performances, Tanz- und Theaterarbeiten u.a. für die Company Blue Elephant und die Junge Kammeroper Köln.

2008 war Simon Rummel Stipendiat des Künstlerdorfes Schöppingen und 2009 Improviser in Residence in Moers.

Seine Klangperformance Harmonielehre wurde 2011 mit dem QuattroPole-Kunstpreis Robert Schuman für Komposition ausgezeichnet. Die „Harmonielehre” ist eine Musikmaschine, die ein Tor öffnet in die Welt der unendlich vielen Tonkombinationen jenseits der Einteilung der Oktave in zwölf gleiche Abstände, da die Orgelpfeifen über einen Teleskopeinsatz in ihrer Länge und somit in ihrer Tonhöhe veränderbar sind. 2012 war er mit dieser Klanginstallation in Helge Schneiders Programm Helge hat Zeit zu sehen.

Mit seinem „Simon Rummel Ensemble“ war und ist er in zahlreichen Konzerten zu hören.

2013 erhielt er das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium der Stadt Köln.

 

www.simonrummel.de