Martin Kastenholz

– geboren 1961 in Köln-Niehl;

– begann mit 11 Jahren mit dem Klavierunterricht;

– lernte mit 14 fast gleichzeitig die Musik von Bela Bartók, der Rockgruppe King Crimson und des   Jazzpianisten Keith Tippett kennen und lieben;

– brach mit 15 den Unterricht ab und entwickelte fortan unter maßgeblichem Einfluss der Genannten autodidaktisch einen Improvisationsstil, der u.a. durch ein enge Verzahnung von rechter und linker Hand, eine grundsätzlich heterometrische Rhythmik und eine Neigung zum Orchestralen geprägt ist;

– 1979-1984 Mathematikstudium in Bonn

– errang 1982 erste öffentliche Aufmerksamkeit durch Auftritte als Solopianist auf den Jazzfestivals in Frankfurt und Leverkusen;

– erwarb 1984 einen DX 7-Synthesizer zur Erweiterung seines musikalischen Ausdrucksvermögens;

– arbeitete in den folgenden Jahren zusammen mit Theo Jörgensmann, Heinz Becker, Keith Tippett, Norbert Stein, Frank Gratkowski, Reiner Winterschladen, Frank Köllges, Uwe Kropinski u.a; mehrere WDR-Produktionen, oft bei sogenannten “Blindflug”-Kollektivimprovisationen;

– nahm sich 1988 eine kleine Auszeit vom öffentlichen Wirken, die mit der CD „Delta“ beendet ist.