Christoph Barth

Vor seinem Studium in Köln (Laute und Theorbe bei Konrad Junghänel sowie Schulmusik und Philosophie) war er von 1995 bis 2001 Jungstudent für Komposition an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater in der Klasse von Theo Brandmüller. Er war mehrmals Preisträger im Bundeswettbewerb „Schüler komponieren – Treffen junger Komponisten auf Schloß Weikersheim“ der Jeunesses Musicales Deutschland und studierte im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms von September 2004 bis Juli 2005 am „Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse“ in Paris.

Als Solist und mit Ensembles wie „Oltremontano“ (Ltg. Wim Becu), „L’Arte del mondo“ (Ltg. Werner Erhardt), „L’arpa festante“ und „Ensemble Musaicum“ spielte er Konzerte in Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Slowenien, Dänemark, Polen, der Schweiz, den Niederlanden und auf Korsika und wirkte mit an der CD-Einspielung von Angelo Poliziano’s „La Fabula di Orfeo“. Im Jahr 2008 erhielt er den „Förderpreis Alte Musik“ des Saarländischen Rundfunks. Seither ist er als gefragter Lautenist innerhalb Europas sowie als Instrumentalpädagoge und Kirchenmusiker (C-Ausbildung) tätig und Mitglied des Kölner Künstlerkollektivs „gRoBA“, das verschiedene Stile und Kunstformen verbindet. Für den WDR arbeitet er u.a. als Autor für Sendungen.

Neben der Alten Musik gilt sein Interesse nach wie vor auch der Neuen Musik und insbesondere der Entdeckung von Verbindungen und Gemeinsamkeiten dieser beiden Musikrichtungen.